Geposted am von Leonie Krampe

Es ist der 14. Februar 2018 – Valentinstag. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee steigt mir in die Nase, kaum dass ich die Augen aufschlage. In der Küche höre ich meinen Freund leise mit dem Geschirr klappern, sichtlich bemüht, mich nicht aufzuwecken. Ich lächle und schließe wieder die Augen, um ihm seine Überraschung nicht zu verderben.

Wie so häufig zu dieser Jahreszeit, wurde ich mal wieder vom Regen geweckt, der erbarmungslos gegen die Fensterscheibe unseres Schlafzimmers prasselt. Und obwohl wir uns wie jedes Jahr einig waren, uns nichts zu schenken, überlegt mein Freund sich jedes Jahr aufs neue eine kleine Aufmerksamkeit für mich. Keine großen Geschenke, sondern kleine Gesten, die mir ein Lächeln auf Gesicht zaubern sollen. Die Frühstücks-Überraschung ist wohl das beste Beispiel hierfür: Ich liebe es einfach, nach dem Aufwachen nicht direkt in den stressigen Alltag starten zu müssen, sondern im warmen, kuscheligen Bett liegen zu bleiben und eine große Tasse Kaffee zusammen mit den noch warmen Brötchen meiner Lieblingsbäckerei um die Ecke zu genießen.

Es ist diese kleine, selbstlose Geste meines Freundes, sich morgens früh aus dem Bett zu quälen und durch den Regen zu laufen, nur um mir etwas Gutes zu tun. Sie zeigt mir, dass er seine eigenen Bedürfnisse zurückstellt, nur um mir eine Freude zu bereiten. Dass er sich wirklich Gedanken darum gemacht hat, worüber ich mich von ganzem Herzen freuen könnte. Genau das ist für mich auch der eigentliche Sinn des Valentinstages: Sich aktiv Gedanken, um den Partner zu machen. Versteht mich nicht falsch, natürlich sollte man das nicht nur an diesem einen Tag mit dem Partner und seinen Bedürfnissen auseinandersetzen, sondern das ganze Jahr über. Dennoch ist der Valentinstag eine schöne Gelegenheit, ihm mal wieder ganz bewusst die Aufmerksamkeit zu schenken, die im stressigen Alltag oft zu kurz kommt.

Als mein Freund das Zimmer betritt und mir lächelnd und den Worten „Überraschung! Na, hast du gut geschlafen?“ die Kaffeetasse reicht, fällt mein Blick auf das schlichte, silberne Wunscharmband mit dem Buchstaben „T“ an meinem Handgelenk. Es ziert meinen Arm bereits seit ich vor fast genau einem Jahr bei Melou angefangen habe. Auch wenn es mit Sicherheit nicht mein teuerstes Schmuckstück ist, ist es in jedem Fall das, mit dem höchsten emotionalen Wert für mich. Eine kleine Erinnerung an meinen Freund und meine Wünsche für unsere gemeinsame Zukunft. Natürlich weiß kaum jemand, was genau dieses schlichte „T“ alles für mich zum Ausdruck bringt. Auch hier geht es nicht um die große Geste, oder darum, der ganzen Welt irgendetwas zu beweisen, sondern um die ganz persönliche Bedeutung dieses Armbandes für mich - Für uns.

Inzwischen ist ein Jahr vergangen und der Valentinstag steht mal wieder vor der Tür. In diesem Jahr möchte ich mich bei meinem Freund revanchieren und ihm ebenfalls eine kleine Freude zum Valentinstag bereiten. Natürlich habe ich mir schon ein paar Gedanken über die eine oder andere Aufmerksamkeit zu diesem Anlass gemacht! Einige dieser Ideen werde ich in den nächsten Tagen hier auf dem Blog und auf unserem Instagram-Channel @melouofficial mit euch teilen. Falls ihr also noch nach Inspiration sucht, schaut gerne vorbei!